JL 2025 12 Goldbachmuseum Pressebild web

Junge Liste besucht Goldbach Museum

Wie hält eine Gesellschaft zusammen, was macht eine lebendige Gemeinde aus und was kann jeder Einzelne zum Miteinander beitragen – diesen Fragen widmet sich das Goldbach Museum in Ergoldsbach, das kürzlich von Kandidaten der Jungen Liste im Landkreis Landshut im Rahmen ihrer Ehrenamtstour besucht wurde.

Vorsitzender Ludwig Kunert und Gerhard Friedrich führten die Gruppe persönlich durch das barrierefreie Museum und erläuterten anschaulich das Leitmotiv „Z’samm“, dass sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung zieht und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer niederbayerischen Marktgemeinde greifbar macht. Einen unmittelbaren Eindruck davon, wie Gemeinschaft vor Ort funktioniert, erhielten die JL-Kandidaten bereits beim Rundgang durch die Ausstellung. „Hier wird deutlich, wie wichtig Treffpunkte für den Zusammenhalt innerhalb unserer Gesellschaft sind“, sagte Jürgen Schindlbeck von der Jungen Liste. In Ergoldsbach wird dieses Thema nicht theoretisch, sondern lebendig und nah am Alltag vermittelt, denn das Museum zeigt konkret, wo Menschen aufeinander angewiesen sind, wo sie sich begegnen, austauschen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Es geht um Feste und Feiern, um Arbeit und Glauben, um Hilfe und Unterstützung. Ebenso werden religiöses Leben und ehrenamtliches Engagement sichtbar, ohne die eine Gemeinde nicht funktionieren würde.

Das Goldbach Museum versteht sich dabei nicht nur als Ausstellungsort, sondern als lebendiger Ort mit Bürgersaal und Vortragsraum. Für Umbau und Renovierung wurden rund drei Millionen Euro investiert, davon stemmte die Marktgemeinde Ergoldsbach einen Eigenanteil von etwa 600.000 Euro, unterstützt von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen sowie weiteren Partnern. Die Mühe hat sich gelohnt, denn das Goldbach Museum wurde 2025 mit dem Bayerischen Museumspreis in der Kategorie „ehrenamtlich geführtes Museum“ ausgezeichnet und gilt heute als Beispiel dafür, wie Geschichte, Gegenwart und Gemeinschaft zusammengeführt werden können. „Unser Ziel war es, dass das Museum lebt und von den Menschen in der Gemeinschaft getragen wird, so wurde es ein aktiver Geschichtsraum“, sagte Kunert. Wer das Museum verlässt, nimmt nicht nur Wissen mit, sondern auch Denkanstöße für das eigene Handeln, denn wenn jeder einen kleinen Impuls aus dem Goldbach Museum mit nach Hause trägt, kann der Zusammenhalt vor Ort ein Stück lebendiger werden. Am Ende bedankten sich die Teilnehmer für die anschaulichen Einblicke, die Ehrenamt und Ortsgeschichte auf zeitgemäße und greifbare Weise erfahrbar machten.

Bild: Junge Liste im Landkreis Landshut
Bildunterschrift: Die JL-Kandidaten informierten sich bei Ludwig Kunert (1.v.r.) im Goldbachmuseum.